Künstler·innen

Autor·innen

© Christoph Adler

Katharina Adler (*1980, München) schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Ihr Romandebüt „Ida“ über ihre Urgroßmutter, eine der bekanntesten Patientinnen Sigmund Freuds, und über ein halbes Jahrhundert mit seinen Verwerfungen, erschien 2018 (Rowohlt Verlag) und war u.a. für den ZDF-aspekte-Literaturpreis nominiert. Adler lebt in München.

© privat

Tamara Bach (*1976, Berlin) ist eine der renommiertesten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen und lebt in Berlin. Ihr erster Roman „Marsmädchen“ (Oetinger Verlag) erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und zahlreiche Auszeichnungen folgten. Ihr Jugendroman „Vierzehn“ wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Mit „Wörter mit L“ (Carlsen Verlag) erschien jetzt ihr erstes Kinderbuch.

© Joachim Gern

Shida Bazyar (*1988, Hermeskeil) studierte Literarisches Schreiben und debütierte 2016 mit dem Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ (Verlag Kiepenheuer und Witsch), der Geschichte einer Familie, die in den Wirren der iranischen Revolution nach dem Sturz des Schahs nach Deutschland fliehen muss. Ein Roman über Herkunft, Flucht, Ankommen und Familie, der u.a. mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet wurde.

© Kai Horstmann

Ines Baumgartl (*1965) lebt in der Uckermark und ist Autorin, Übersetzerin und Journalistin. Sie hat in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht, 2009 erschien ihr Gedichtband „Seerettungsamt“. Ines Baumgartl erhielt u.a. den Brandenburgischen Kunstförderpreis 2014.

Marcel Beyer (*1965, Tailfingen) ist seit der Veröffentlichung von „Flughunde“ einer der bekanntesten deutschsprachigen Autoren. Er schreibt Romane und Erzählungen, Lyrik, Essays und ist Herausgeber. Zuletzt erschienen der Essayband „Das blindgeweinte Jahrhundert“ und der Gedichtband „Graphit“ (Suhrkamp Verlag). Marcel Beyer erhielt für sein Werk zahlreiche Preise, darunter 2016 den Georg-Büchner-Preis und 2019 den Lessing-Preis. Er lebt in Dresden.

© Holmsohn

Marion Brasch (*1961, Berlin) ist Radiomoderatorin beim RBB und Autorin, sie lebt in Berlin. Die gelernte Schriftsetzerin arbeitete zu DDR-Zeiten in einer Druckerei, bei Verlagen, beim Komponistenverband und fürs Radio. 2012 erschien ihr Debütroman „Ab jetzt ist Ruhe“, seither folgten mehrere Romane, zuletzt „Lieber woanders“ (2019, S. Fischer Verlage).

© privat

Karin Cieslicki (*1952, Berlin) wuchs in Ostberlin auf. 1988 verließ sie mit ihrer Familie die DDR und siedelte nach Münster über. Seit 2011 wohnt sie in Fürstenwerder in der Uckermark. Sie schreibt und malt seit ihrer Jugend. 2018 erschien „Heute ist morgen schon gestern“ (Mecklenbook), ein Generationenroman über das Schicksal dreier Frauen vom zweiten Weltkrieg über den Mauerbau, Stasibespitzelung bis hin zur Ausreise aus der DDR.

© Corinna Bernburg

Zoran Drvenkar (*1967, Kroatien) wuchs in Berlin auf. Er arbeitet seit 1989 als freier Autor und veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke, Gedichte, Kurzgeschichten und Hörspiele für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Er wurde vielfach für sein Werk ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis sowie dem Deutschen Kinderhörspielpreis. Drvenkar lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.

© Dagmar Morath

Lucy Fricke (*1974, Hamburg) war zunächst in der Film- und Kinobranche tätig, bevor sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studierte. In den letzten zehn Jahren hat sie vier Romane veröffentlicht und wurde für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet, zuletzt war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom und der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Für ihren Roman „Töchter“ (2018, Rowohlt Verlag) erhielt sie den Bayerischen Buchpreis 2018. 2010 hat Lucy Fricke das jährliche Hamburger Literaturfestival HAM.LIT gegründet, das sie seitdem kuratiert. Sie lebt in Berlin.

© privat

Kena Hüsers (* in Bremen) arbeitet als Journalistin und Autorin. Sie veröffentlichte ein Kinderbuch sowie zwei Romane. 2018 gewann sie den uckermärkischen Ehm Welk-Literaturpreis. Mit einigen Kooperationspartner*innen organisiert Kena Hüsers die „Woche der Sprache und des Lesens 2019“ in Angermünde.

© Achim Wagner

Björn Kuhligk (*1975, Berlin) schreibt Gedichte, Glossen und Reiseliteratur. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2018 den Arno-Reinfrank-Literaturpreis. Als Herausgeber publizierte er gemeinsam mit Jan Wagner die Anthologien „Lyrik von Jetzt“ und „Lyrik von Jetzt zwei“. Zuletzt erschien der Gedichtband „Die Sprache von Gibraltar“ (Hanser Berlin, 2016) und „Rheinfahrt – Ein Fluss, seine Menschen, seine Geschichten“ (mit Tom Schulz, Orell Füssli Verlag, 2017).

© Gaby Gerster

Clemens Meyer (*1977, Halle / Saale) gilt als Meister der Kurzgeschichte. Er debütierte 2006 mit dem Roman „Als wir träumten“, der 2015 von Andreas Dresen für das Kino verfilmt wurde. Es folgten u.a. der Erzählband „Die Nacht, die Lichter “ (2008) und der Roman „Im Stein“ (2013). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. Zuletzt erschienen die Erzählungen „Die stillen Trabanten“ (S. Fischer Verlage 2017).

© Nane Diehl

Manja Präkels (*1974, Zehdenick/Mark) arbeitete als Lokalreporterin in Brandenburg, bevor sie zum Studium nach Berlin zog. Dort arbeitet sie heute als Autorin und Musikerin der Band Der Singende Tresen. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie „Kaltland – Eine Sammlung“ (Rotbuch 2011), eines Klassikers der Nachwende-Literatur. Für ihren Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Verbrecher Verlag 2018) wurde sie mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet.

© Philipp Pfeiffer

Lola Randl (*1980, München) studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln und arbeitet als Autorin sowie Regisseurin für Kino und Fernsehen. Zuletzt entstanden die Fernsehserie „Landschwärmer“ (2014) und der Kinofilm „Von Bienen und Blumen“ (2019). 2019 erschien ihr literarisches Debüt „Der große Garten“ (Matthes&Seitz). Randl lebt in einem kleinen Ort in der Uckermark.

© Gene Glover

Monika Rinck (*1969, Zweibrücken) lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrik- und Essaybände, u.a. »Ah, das Love-Ding!« (2006), »Honigprotokolle« (2012) und »Risiko und Idiotie« (2015). Für ihre literarischen Arbeiten wurde Rinck vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Peter-Huchel-Preis 2013, dem Kleist-Preis 2015 und dem Ernst-Jandl-Preis 2017. Zuletzt erschien der Gedichtband „Alle Türen“ (kookbooks 2019) und das Lesebuch „Champagner für die Pferde“ (S. Fischer Verlage 2019).

© Zaia Alexander

Antje Rávik Strubel (*1974, Potsdam) lebt als Autorin in Potsdam. Seit ihrem hochgelobten Roman „Tupolew 134“ (CH. Beck 2004) sind mehrere Bücher erschienen, zuletzt „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ (S. Fischer 2016). Strubel veröffentlichte darüber hinaus eine „Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg“ (Piper Verlag). Ihr Werk wurde zahlreich ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der Literaturhäuser 2019. Strubel lehrt regelmäßig am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen.

© Holm Uwe Burgmann

Senthuran Varatharajah (* 1984, Jaffna auf Sri Lanka ) floh mit seiner Familie in den 80er Jahren nach Deutschland. Er studierte Philosophie, evangelische Theologie und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. Sein vielbeachteter und mehrfach ausgezeichneter Debütroman „Vor der Zunahme der Zeichen“ erschien 2016 (S. Fischer Verlage). Senthuran Varatharajah lebt in Berlin.

© Joachim Gern

Stefanie de Velasco (*1978, Oberhausen) ist Autorin und lebt in Berlin. Sie schreibt regelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, für die FAS und ZEIT Online. 2013 debütierte sie mit dem Roman „Tigermilch“, der in mehrere Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde. Im Herbst 2019 erscheint ihr neuer Roman „Kein Teil der Welt“ (Kiepenheuer& Witsch).

© Tobias Bohm

Peter Wawerzinek (*1954, Rostock) ist Schriftsteller, Regisseur und Hörspielautor. Sein Roman „Rabenliebe“ (2010) war ein sensationeller Erfolg, 2014 erschien der ebenfalls hochgelobte Roman „Schluckspecht“. Wawerzinek erhielt zahlreiche Stipendien, zuletzt ein Autorenstipendium der deutschen Akademie Rom, Villa Massimo 2019. Im September 2019 erscheint der Roman „Liebestölpel“ (Galiani Verlag).

Musiker·innen

© Frank Schültge Blumm

F.S.Blumm (* 1968, Bremen) ist Autor, Musiker und Produzent. Er schreibt und produziert Hörspiele für den Rundfunk und macht solo und in unterschiedlichsten Kollaborationen Musik, u.a. mit Nils Frahm, Lucrecia Dalt, Jeff Özdemir und David Grubbs. Seine Hörspiele wurden mehrfach beim Berliner Hörspielfestival und dem Jenaer Hörspielfestival ausgezeichnet.

© Gerald Foris

Lydia Daher (*1980, Berlin), arbeitet als Lyrikerin, Musikerin, Performerin und Produzentin. Ihre Lyrik wurde in Zeitschriften und Anthologien publiziert, ihre Texte wurden verfilmt, vertont, gezeichnet und erforscht. Zuletzt erschien das Album „Wir hatten Großes vor“ (Trikont 2017). Bei Wortgarten tritt sie zusammen mit dem Schlagzeuger Daniel Schröteler auf.

© Tom Schweers

Das Ensemble Quillo ist ein Zusammenschluss internationaler Künstler*innen unter der Leitung von
Ursula Weiler und erarbeitet seit 15 Jahren neue, künstlerisch experimentelle Produktionen im
ländlichen Raum. Neben Festivals und der etablierten Konzertreihe Neue Musik entwickelt das Ensemble Formate für Musiktheaterproduktionen, Musikfilme, Junge Opernwerkstätten und KofferMusiktheater.

© Max Zerrahn

Erfolg ist Johannes von Weizäcker. Gemeinsam mit „Der beste Damenchor Aller Zeiten“ singt er couragiert gegen das Leben an. Auf dem Debütalbum „Erfolg“ wird in melodisch eingängiger, rhythmisch erbaulicher Popmusik mit dem ein oder anderen Rockgitarren-Solo von der Tragik und Verwirrung des Lebens gesungen, von Flüchtlingslagern, dem Internet, Ideenreichtum& Sekt. Bei Wortgarten kommen bekannte und neue Songs auf die Bühne.

© Kristiane Maurenbrecher

Manfred Maurenbrecher (*1950, Berlin) ist Liedermacher und Autor. Er hat 17 offizielle Soloalben veröffentlicht, und wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er schreibt außerdem Romane, Drehbücher, Radiofeatures und Songtexte, u.a. für Spliff, Herman van Veen, Ulla Meinecke und Katja Ebstein. Zuletzt erschien der Roman „Grünmantel“ (be.bra Verlag 2019) über das Leben in einem brandenburgischen Dorf.

Takt&Ton ist ein offenes Blechbläserensemble aus der Nordwestuckermark für Jung und Alt. Unter der Leitung von Lutz Jonas spielen Takt&Ton Weltmusik bis Schlager, Bigbandsound bis Volkslied. Mit einer kleinen Dependance werden sie am Samstag das Wortgarten-Programm eröffnen.

Moderator·innen

© Foto Klappert

Verena Auffermann (*1944) ist Literaturkritikerin, Dozentin und Herausgeberin. Sie arbeitete für verschiedene Feuilletons, Kultursendungen und war Mitglied zahlreicher Literaturpreis-Jurys.

© Nane Diehl

Jörg Sundermeier (*1970) betreibt mit Kristine Listau in Berlin den Verbrecher Verlag und ist Autor. 2016 wurde er mit dem Karl-Heinz Zillmer-Preis für verdienstvolles verlegerisches Handeln ausgezeichnet.

© Julia Zimmermann

Gesa Ufer (*1971) ist freie Autorin und Hörfunkjournalistin. Sie moderiert regelmäßig die Buchsendung „Die Literaturagenten“ bei radioeins (rbb) und das Popkultur-Magazin „Kompressor“ im Deutschlandfunk Kultur.